Land fördert Holz-Beton-Brücke

Schönecken. Mit bis zu 42.000 Euro fördert das rheinland-pfälzische Umweltministerium das Forschungsprojekt „Anwendungsorientierte Erprobung einer Holz-Beton-Brücke auf Rundholzbasis“. Bei dem neuartigen Projekt errichtet die Zimmerei Peter Floss aus Schönecken im Eifelreis Bitburg-Prüm zu Forschungszwecken eine Fußgängerbrücke mit einer Länge von 13 Metern.

Projekt mit Wert von 84000 Euro

Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ der Europäischen Union. Das Gesamtvolumen des Projektes beläuft sich auf 84.000 Euro. Ein Brückendeck der Holz-Beton-Brücke besteht aus wasserundurchlässigem Beton, bildet hier die Gehbahn und schützt die darunterliegende Rundholzkonstruktion vor Nässe und Feuchtigkeit.

Douglasien im Brückenbau

Für die Holz-Beton-Brücke verwenden die Zimmermänner von Floss Douglasienrundstämme bis zu 30 cm Durchmesser, die sie direkt bei den Forstbetrieben der Umgebung Westeifel erwirbt, um diese im eigenen Unternehmen zu zylindrischen Querschnitten mit bis zu 20 Zentimeter Durchmesser und 13 Meter zu verarbeiten. Mit dem Vorhaben soll dem immer größer werdenden Bedarf an Fußgängerbrücken aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz nachgekommen werden. »Eine derartige Entwicklung, ohne Umweg über ein Sägewerk direkt zu einer Anwendung im Holzbrückenbau führt, ist völlig neu«, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken.

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Land fördert Holz-Beton-Brücke

von Eifel // Weit Lesezeit: 1 min
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