Unfallstatistik für die B51 in der Eifel fällt positiv aus

Die B51 in der Eifel ist eine der gefährlichsten Bundesstraße

Die Polizei Bitburg registrierte vergangenes Jahr weniger Unfälle, musste neun Unfalltote beklagen.. Häufigste Unfallursache in der Eifel ist immer noch überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit. Bei sieben von insgesamt neun Verkehrstoten in der EIFEL wurde unangemessene Geschwindigkeit als Unfallursache registriert.

Kontrollen und Bauarbeiten zahlen sich in der Eifeler Unfallstatistik aus

„Insgesamt wirkt sich die Intensivierung der Kontrollmaßnahmen im Verbund mit den baulichen Verbesserungen auch auf die Unfallsituation auf der B 51 aus“, bilanziert der Chef der Bitburger Polizei. Wolfgang Zenner spricht von der erfreulichen Nachricht, dass die Polizei eifelweit vergangenes Jahr keine Verkehrstoten im Streckenabschnitt der B51, der von den Bitburger Beamten betreut wird, zu beklagen war.

Eifeler B51 verzeichnet weniger Unfälle

Im Verlauf des von der Polizei Bitburg betreuten Streckenabschnittes der B51 zwischen Helenenberg und der Autobahn 60 sind die Unfallzahlen erneut rückläufig, trotz der spektakulären Unfallhäufung zu Beginn des Jahres Die besonders im Fokus der öffentlichen Betrachtung stehenden LKW-Unfälle gingen zurück. 2010 wurden nur noch 27 LKW-Unfälle verzeichnet, im Vorjahr waren es noch 32 Unfälle.

Eifeler Verkehrswege sind eines der größten Streckennetze in Rheinland-Pfalz

Doch die Kilometer der B51 sind nur ein kleiner Teil, den die Polizeiinspektion Bitburg kontrolliert, insgesamt sind es rund 1400 Kilometer Asphalt in der Eifel, ein großes Straßennetz zwischen Bitburg und Prüm. Somit zählt das Eifeler Straßennetz zu den größten Verkehrsorganismen, die eine Polizeiinspektion in Rheinland-Pfalz zu betreuen hat.

Weniger Unfälle in der Eifel

Insgesamt wurden im Zeitraum 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 durch die Bitburger Polizei 2341 Verkehrsunfälle aufgenommen. Im Vorjahr waren es noch 2364 Unfälle, dies entspricht einem Rückgang von 23 Unfällen oder von 0,98 Prozent. Eine Tendenz, die im Gegensatz zum landesweiten Trend steht, landesweit haben die Unfallzahlen um rund fünf Prozent zugenommen. Auch die besonders im Fokus der öffentlichen Betrachtung stehenden LKW-Unfälle gingen 2010 zurück.

Unfallschwerpunkt außerhalb von Eifeler Ortschaften

So wurden im Vorjahr nur noch 27 LKW-Unfälle verzeichnet (2009: 32 Unfälle). Der Schwerpunkt der Verkehrsunfälle lag wiederum eindeutig bei den Außerorts-Unfällen (einschließlich Autobahnen). Hier wurden 2010 insgesamt 1307 Unfälle (Vorjahr: 1394), dies entspricht einem Rückgang um 87 Unfälle.

Mehr Unfalltote in der Eifel als 2009

Ein besonderes Augenmerk liegt immer wieder auf der Betrachtung der Unfallfolgen. So waren im Jahr 2010 bei acht Verkehrsunfällen insgesamt neun Unfalltote zu beklagen, im Vorjahr wurden bei acht Unfällen acht Tote registriert, ein leichter Anstieg leider. Erfreulich ist allerdings die rückläufige Tendenz bei den Schwer- und Leichtverletzten. 373 Menschen wurden bei Unfällen 2010 verletzt, 2009 waren es noch 411 Verkehrsteilnehmer.

In der Eifel wird weiter kontrolliert werden

„Die Präventionsarbeit der im Bereich der Verkehrssicherheit tätigen Organisationen scheint zu greifen und zu einem allgemeinen Rückgang der Unfallzahlen sowie der schwerwiegenden Unfallfolgen zu führen“, sagt Zenner, spricht davon, dass auch 2011 die Verkehrsüberwachung mit einer hohen Kontrolldichte fortgeführt werde. Schließlich ist jeder Unfall einer zu viel.

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Unfallstatistik für die B51 in der Eifel fällt positiv aus

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
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