Drogenschmuggler im Mondschein

Nachts scheinen die Drogenschmuggler im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Belgien besonders aktiv zu sein. Die Drogenfahnder der Bundespolizei Prüm hat in zwei von drei Nächten in dieser Woche Drogenkuriere aus dem Verkehr gezogen.

Reise im Mondlicht

Sie fahren im Mondlicht und wollen grenzüberschreitend ihre Ware transportieren. Die Ware, das sind halluzinogene Pilze, Marihuana und Haschisch. Das Grenzgebiet zwischen Belgien und Deutschland wurde nun für Drogenkuriere zur Endstation. Eigentlich waren die meisten jungen Männer nur auf der Durchreise, wie die Bundespolizei mitteilte.

Magic Mushrooms

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Bundespolizei
Die Bundespolizei in Prüm hat in zwei Nächten drei Drogenschmuggler im Grenzgebiet aufgespürt.

©Foto: Martin Quast/pixelio.de

In den ersten Fahndungserfolg konnten die Drogenfahnder der Bundespolizei in der Nacht von Sonntag auf Montag verbuchen. Die Beamten der Bundespolizei Prüm stellten bei Fahrzeugkontrolle nahe der belgischen Grenze 1,8 Kilogramm halluzinogene Pilze, sogenannte „Magic Mushrooms“ sicher . Der 39 Jahre alte Fahrer und seine 22 und 24 Jahre alten Begleiter hatten die Drogen im Fußraum des Beifahrers versteckt.

Zollfahndungsamt Frankfurt am Main ermittelt weiter

Für die Bundespolizisten Anlass, das Auto genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit Hilfe eines Drogenspürhundes des Hauptzollamtes Koblenz wurden sie fündig, die Beamten fanden zwei Gramm Marihuana und zwei Gramm Haschisch.
Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main habe dann die weiteren Ermittlungen übernommen und gegen die Drogenschmuggler ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, sagte die Bundespolizei . Die Beschuldigten wären nach ihrer Vernehmung auf freien Fuß gesetzt worden.

Der nächste Drogenfund

In der Nacht auf Mittwoch folgte der nächste Schlag. Die Bundespolizisten aus Prüm fahndeten wieder im Grenzgebiet zu Belgien und konnten zwei Schmuggler dingfest machen.
Zunächst kontrollierten die Polizisten einen 25-jährigen Franzosen. Der junge Mann war aus den Niederlanden über Belgien ins Grenzgebiet gelangt. Die Beamten stellten ihre übliche Frage nach der Einfuhr von Betäubungsmittel. Der Fahrer reagierte und übergab den Beamten 30 Gramm Marihuana und zwei Gramm Haschisch.

Haschisch und Marihuana

Kurze Zeit später wurde ein weiterer Drogenschmuggler ertappt. Im Auto des 25-Jährigen fanden die Bundespolizisten 28 Gramm Haschisch und 32 Gramm Marihuana. Der Bundespolizei gegenüber sagte der Franzose, dass er auf dem Heimweg aus den Niederlanden sei. Da er vor Antritt der Fahrt Drogen konsumiert hatte, wurde er der Polizeiinspektion Prüm übergeben. Ihn erwarte unter anderem ein Fahrverbot in Deutschland wegen des Führens eines Fahrzeuges unter berauschenden Mitteln, teiltei die Bundespolizei mit.

Ermittlungen laufen

In beiden Fällen stellten die Polizisten die Drogen sicher und hätten Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, erklärte die Bundespolizei. Die folgenden Ermittlungen werden durch die Bundeszollverwaltung geführt.

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Drogenschmuggler im Mondschein

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
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