Eifelkreis macht mobil

Eifelkreis Bitburg-Prüm als eine von 18 Modellregionen Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ausgewählt. Kreis erhält bis zu 500 000 Euro, um Ideen zur Mobilität auszuarbeiten und umzusetzen.

Diese Bewerbung war erfolgreich. Das BMVI insgesamt 91 Regionen aufgefordert, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Gesucht wurden 18 Regionen auf dem Land und diese sollen laut Bundesstaatssekretär Rainer Bomba die eingereichten Ideen zur Mobilitität und Daseinsvorsorge ausarbeiten und umsetzen. Gefördert wird die Arbeit vom Ministerium mit bis 500 000 Euro. Für Bomba waren die eingereichten Ideen „hervorgegangen“. Diese zeigten, wie Regionen Mobilität und Daseinsvorsorge für alle Menschen sichern und verbessern können. Ein Großteil der Deutschen findet Leben auzf dem Land attraktiv. Entscheidend für das Landleben seien Versorgungsmöglichkeiten und die Erreichbarkeit der alltäglich notwendigen Infrastruktur, heißt es vom BMVI etwas verklausuliert. Die 18 Regionen werden vom Ministerium dabei unterstützt, Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Mobilität zu verknüpfen. Bei der Umsetzung ist es dem Ministerium wichtig, dass Jugendliche, Familien mit Kindern und ältere Menschen mitarbeiten, denn schließlich würden sich die Konzepte an diese Menschen richten, erläuterte Bomba.

Mobilität, Land, Eifelkreis

Mobilität auf dem Land ist ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung, wo Menschen leben möchten. Foto: Eifel // Weit.de

Landrat Joachim Streit weilte zur Feierstunde nicht persönlich in Berlin, er ließ sich vom ersten Kreisbeigeordneten Michael Billen MdL vertreten. „Die Anerkennung als Modellregion und die damit verbundene Förderung durch das Bundesministerium sind ein schöner Erfolg. Sie passen außerordentlich gut zu den aktuellen Aktivitäten des Eifelkreises, die zukünftige Entwicklung im Rahmen eines Kreisentwicklungskonzeptes tatkräftig zu gestalten“, so Billen. Das Konzept des Eifelkreises sieht die Bildung von „Kooperationsräumen“ innerhalb des Kreises vor, die sich über den tatsächlichen Bedarf der Bevölkerung definieren und nicht von oben herab geplant werden. Daher ist eine umfassende Beteiligung insbesondere der Nutzer von Mobilitäts- und Versorgungsangeboten geplant. Als wichtige Grundlage dazu werden auch die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung dienen, die zur Zeit im Eifelkreis durch die Universität Trier durchgeführt wird (siehe Seite 3 in dieser Ausgabe). Ein integriertes Mobilitätskonzept ermöglicht die Entwicklung der „Kooperationsräume“ und orientiert sich daran. Es wird die Basis des neu aufzustellenden Nahverkehrsplanes für den Eifelkreis BitburgPrüm bilden.

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Eifelkreis macht mobil

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
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