Fußgängerzone in Bitburg wird saniert

In Bitburg wird die Fußgängerzone neugestaltet. Dies hat der Stadtrat am Donnerstagabend beschlossen. Der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Fußgängerzone soll mit ähnlichen Elementen wie der Spittel modernisiert werden.

Der Spittel war erst der Anfang. Die Fußgängerzone in Bitburg wird saniert. Der Stadtrat hat dies am Donnerstagabend beschlossen. Vorbei die Zeiten mit vieleckigem grauem Pflaster, gebrochen durch roten Backstein. Die braunen Blumenkübel und braunen Lampen werden weichen. Dass die verkehrsberuhigte Hauptstraße in Bitburg saniert werden muss, ist den Stadträten bereits länger klar. Am Donnerstagabend wurde der Umbau beschlossen.

Kosten von 850000 Euro kalkuliert

Immer wieder wurde das Projekt verschoben. Dies sorgte für Ärger, im Stadtrat, bei den Bürgern und bei den Geschäftsleuten. Jetzt steht der Plan für den ersten Abschnitt und wurde vom Rat beschlossen. Gebaut wird vom Spittel bis zum Modehaus Messerich inklusive Schliezgasse. Die Kosten belaufen sich laut Trierischer Volksfreund auf rund 850 000 Euro. Davon sollen die Anlieger 385 000 zahlen, das Land beteiligt sich mit 250 000 Euro.

Dort, wo Geschäftsleute die Kosten übernehmen, sollen bei der neuen Gestaltung ebenerdige Flächen vor Geschäften entstehen, die das Gefälle der Fußgängerzone brechen und als ebenerdige Terrassen dienen. Fünf Grundstücksbesitzer wollen solche Terrassen haben.

Fußgängerzone Bitburg

Der erste Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr starten, damit Bitburgs Hauptstraße zur Flaniermeile wird. Foto: Eifel//Weit

Die Fußgängerzone soll ähnlich wie der Spittel gestaltet werden. Der Volksfreund berichtet, dass es etwa gleiches Pflaster, gleiche Bänke und gleiche Lampen geben soll. Laut dem Bericht soll es bei Akustik unterschiedliche Ansichten gegeben haben. Während der Gewerbeverein für 2000 Euro Lautsprecher installieren will, berfürchten Grüne und Teile der SPD, dass die Beschallungsanlage dauerhaft genutzt werden könnte. Dabei soll nur während bestimmter Veranstaltungen wie während des Halloween-Shopping oder zum Weihnachtsmarkt Musik gespielt werden. Deshalb solle auch der Rat von Fall zu Fall entscheiden, wann das Lautsprechersystem genutzt werden darf. Grüne und Spd blieben bei den Befürchtungen und es gab bei diesem Punkt vier Gegenstimmen.

Für die Gestaltung des Petersplatzes soll ein Wettbewerb ausgeschrieben werden. Die weiteren Bauabschnitte sind in Etappen bis 2021 vorgesehen. Es werden nochmals 5,6 Millionen Euro investiert.

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Fußgängerzone in Bitburg wird saniert

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
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