Eifel-Mosel Bären mit schwacher Vorbereitung

Mit gemischten Gefühlen beenden die Eishockeyspieler der Eifel-Mosel Bären die Vorbereitung. Im dritten Spiel der Testserie mussten die Bitburger Kufencracks erneut eine Niederlage hinnehmen. Die Eifel-Mosel Bären unterlagen der Soester EG mit 5:3. Das sind keine guten Vorzeichen, um kommenden Sonntag in Bitburg in die Saison zu starten.

Drei Spiele und drei Niederlagen: So die ernüchternde Bilanz des Bitburger Eishockeyteams Eifel-Mosel Bären. Der Meister der zurückliegenden Saison verliert mit 3:5 (1:3,0:1,2:1) gegen die Soester EG. Für den Auftakt in die diesjährige Spielzeit sind dies keine guten Vorzeichen. Die Eifel-Mosel Bären haben allerdings wenig Zeit, sich darum große Sorgen zu machen. Die Bären stehen bereits kommenden Sonntag, 18. Oktober , wieder auf dem Eis in Bitburg. Zum ersten Heimspiel der Saison die Bitburger den letztjährigen Finalgegner aus Neuwied.

Eishockeyteam Eifel-Mosel Bären

Fotos: Eifel-Mosel Bären

Noch auf dem Eis und lediglich wenige Sekunden nach der Schlusssirene versammelten sich die Bären Spieler rund um ihren Spielertrainer Michal Janega. Was mittlerweile zum Markenzeichen der Mannschaft wurde, verdeutlichte auch am vergangenen Wochenende den engen Zusammenhalt innerhalb des Teams. Trotz drei Niederlagen in Folge blicken die Eifel-Mosel Bären zuversichtlich auf das erste Meisterschaftsspiel.

„Wir haben einige blöde Fehler gemacht und diese Fehler gilt es jetzt auszumerzen“, sagte Bären Torhüter Danny Engels nach dem Spiel gegen den Regionalligisten aus NRW. Ähnlich wie im Hinspiel gerieten die Bären schnell mit 0:3 in Rückstand und fanden erst dann wirklich ins Spiel. Trotz einiger Strafzeiten erspielten sich das Janega-Team deutlich mehr Spielanteile als noch in Soest. Spielertrainer Michal Janega konnte auf Zuspiel von Tom Barth und Lukas Golumbeck zum 1:3 verkürzen. Hoffnung keimte auf.

Näher als zwei Toren kamen die Bären aber nicht mehr an die Bördeindianer aus Soest ran. Insgesamt sahen die Zuschauer in der Bitburger Eissporthalle ein gutes, schnelles und physisches Eishockeyspiel. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts war es Ryan Kirckpatrick der das zwischenzeitige 2:4 aus Sicht der Bären herstellen konnte. Tom Barth erzielte in der allerletzten Spielminute noch das 3:5 Endergebnis. Die Gäste aus Soest waren an diesem Tag allerdings nicht zu schlagen und gewannen am Ende verdient

Neben wichtiger Spielpraxis müssen die Eifel-Mosel Bären aber auch einige Verluste akzeptieren. Joel Pauls hatte sich bereits beim Spiel in Soest am Knie verletzt und fällt noch wenige Wochen aus. Torschütze Ryan Kirckpatrick wird vorerst mit einen Innenbandriss im Knie pausieren müssen, der Einsatz eines weiteren Bärenspielers mit Oberkörperverletzung fraglich. Stefan Wanken laboriert seit dem Spiel gegen Luxemburg weiterhin an einer Knieverletzung. Dafür rückt Marc Bares neben Ryan Kirckpatrick nachträglich in den festen Kader der Eifel-Mosel Bären.

Tore:
0:1 (2. Spielminute) – Feske (Hoffmann, Gröscher)
0:2 (10.) – Cicigin
0:3 (17.) – Sprenger (Feske, Juricek)
1:3 (18.) – Janega (Barth, Golumbeck)
1:4 (22.) – Hoffmann
2:4 (56.) – Kirckpatrick
2:5 (57.) – Juricek (Feske)
3:5 (60.) – Barth (Fink)

Strafzeiten:
Eifel-Mosel Bären: 24 Strafminuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Okpysh)
Soester EG: 22 Strafminuten

Eifel-Mosel Bären:
Engels – Tschammer, Hillgärtner, Höffler, Zierden, Fink – Janega, Hirsch, Golumbeck, Arend, Okpysh, Kirckpatrick, Bares M.

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Eifel-Mosel Bären mit schwacher Vorbereitung

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
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