Eintracht Trier dominiert Alzenau

Fünf Tore schossen die Blau-Schwarz-Weißen gegen den FC Bayern Alzenau.

Der SV Eintracht Trier hat am Samstagnachmittag mit 5:0 gegen den FC Bayern Alzenau gewonnen. Vor 1179 Zuschauern im Moselstadion eröffnete Innenverteidiger Torge Hollmann (10.) den Torreigen. Zwei Treffer steuerte der für Christoph Anton eingewechselte Fahrudin Kuduzovic (67., 78.) bei. Die weiteren Tore erzielten Publikumsliebling Michael Dingels (71.) und Maximilian Watzka (74.). „Trier hat verdient gewonnen“, gestand Gäste-Trainer Marco Roth nach dem Spiel und SVE-Cheftrainer Roland Seitz bedankte sich bei seinem Team für die gezeigte Leistung: „Meine Mannschaft hat sich heute selbst belohnt. Das freut mich. Vor allem, weil wir heute früh das zweite Tor nachgelegt haben und deshalb nicht bis zum Ende zittern mussten.“

Ersatzgeschwächt reiste das Team aus Unterfranken an die Mosel. „Wir mussten fünf, sechs Stammspieler ersetzen“, sagte Roth. Deswegen hatte der 40-Jährige nur zwei Feldspieler auf der Ersatzbank. Die Elf, die er gegen die Blau-Schwarz-Weißen aufs Feld schickte, konnte sich kaum gegen die spielerisch überlegenen Trierer wehren. Bereits mit der ersten Chance im Spiel erzielte der SVE die Führung. Alon Abelski flankte vom rechten Flügel einen Freistoß in den Strafraum. Am ersten Pfosten lauerte der aufgerückte Innenverteidiger und mutterseelenallein konnte Hollmann per Kopf die Führung erzielen. Ein Muster, das in den kommenden Minuten immer wieder für Gefahr für das Tor von Andreas Wagner sorgte. So auch in der 20. Minute, als Abelski wieder von der rechten Seite einen Freistoß in den Strafraum schlug und erneut Hollmann frei zum Kopfball kam. Mit dem feinen Unterschied, dass diesmal der Kopfball am langen Pfosten vorbeiflog. „Wir wussten um die Stärke der Eintracht bei Standards und wollten diese vermeiden“, bemängelte der Gäste-Coach in seiner Analyse des Spiels.

Weckruf kurz vor der Pause

Kurz vor der Pause hätten die Bayern beinahe von einem Standard profitiert: In der 45. Minute schlug Özkan Ucan einen Eckball auf den Kopf von Fabian Thiel, sein Ball klatschte an den Pfosten. „Das war der Wegruf. Wir hatten vorher etwas Gas heraus genommen“, analysierte Michael Dingels später.

Eintracht Trier macht kurzen Prozess

In der zweiten Hälfte machte der SVE dann kurzen Prozess mit den nun völlig überforderten Gästen. In der 67. Minute markierte Fahrudin Kuduzovic nach Vorarbeit von Abelski das erlösende 2:0. Vier Minuten später war Triers Mittelfeldmotor wieder beteiligt. Diesmal war es sein Eckball, den Dingels per Kopf zum 3:0 in die Maschen wuchtete. Drei Minuten später trug sich Watzka in die Torschützenliste ein. Die Vorarbeit kam von Fabian Zittlau. Sein Zuspiel netzte der defensive Mittelfeldspieler aus fünf Metern zum 4:0 ein. Wiederum vier Minuten später freute sich „Faz“ über seinen zweiten Treffer an diesem Tag. Die Vorarbeit lieferte der ebenfalls eingewechselte Steven Lewerenz, der ab der 66. Minute für Erdogan Yesilyurt den rechten Flügel beackerte. „Wir haben den Gegner heute gut unter Druck gesetzt“, sagte Seitz in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Dies soll nun auch am kommenden Dienstag (19 Uhr, Moselstadion) gegen Homburg gelingen.

Statistik:

Eintracht Trier: Lengsfeld – Brighache, Dingels, Hollmann, Zittlau – Kröner, Watzka, Yesilyurt (66. Lewerenz), Abelski, Anton (60. Kuduzovic), Quotschalla (79. Sözen)

FC Bayern Alzenau: Wagner – Steigerwald, Müller, Thiel, Maslanka – Ucar, Grammel (70. Arslan), Goldhammer (64. Lahyani), Odabas – Di Maria, Bystrek

Schiedsrichter: Philipp Schmitt

Zuschauer:1179

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Eintracht Trier dominiert Alzenau

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
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