Fußball Regionalliga aktuell: Trier stürmt dank Alban Meha auf Rang eins – gewinnt mit 2:0 gegen SC Wiedenbrück 2000

Mit 2:0 gewann Eintracht Trier am 11. Spieltag der Fußball-Regionalliga am Samstagnachmittag im Moselstadion gegen Aufsteiger SC Wiedenbrück 2000 vor 2218 Zuschauern.

In der 25.  Minute hatte Thomas Kraus die erste Chance für Eintracht Trier. Nach einer Flanke von Thomas Drescher köpfte der Angreifer aus zentraler Position über den Kasten von Wiedenbrücks Keeper Sebastian Lange. Keine zwei Minuten später stand Kraus dann wieder im Mittelpunkt des Geschehens. In einer an Chancen armen ersten Hälfte wurde der Schlacks knapp 25 Meter vor dem Tor gefoult. Freistoßspezialist Alban Meha legte sich die Kugel zurecht und mit seiner zweiten Freistoßchance des Spiels markierte der Albaner die Führung für den SVE. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Da freut es mich, dass ich mit meinen Freistößen helfen konnte“, sagte ein glücklicher Alban Meha, der nach dem Spiel von den SVE-Fans mit „Meha-Fußballgott“ Sprechchören  in der Fankurve empfangen wurde. Die erste „kleine“ Chance in dieser Partie hatten aber die Gäste aus Rheda-Wiedenbrück. Nach 18. Minuten flankte der später ausgewechselte Dayangan Soner und fand mit der einzigen Wiedenbrücker Spitze, Marcel Stiepelmann , einen dankbaren Abnehmer, der die Kugel aber am Tor von Andre Poggenborg vorbeilegte, der erneut den Vorzug vor Andreas Lengsfeld erhielt. „Wir haben gut begonnen, uns kleinere Chancen erspielt und sind unglücklich mit dem Rückstand in die Halbzeit“, bilanzierte Wiedenbrücks Trainer, Thomas Stratos, der früher für Arminia Bielefeld, den Hamburger SV und den 1. FC Saarbrücken in der Bundesliga spielte.

In der 23. Minute musste Stratos dann zum ersten Mal wechseln. Aus der Partie ging der an der Leiste verletzte Furkan Gürasalan, für ihn kam Dominik Jansen in die Partie. Eine Viertelstunde später hatte Jansen dann die große Chance, noch vor der Halbzeit die Trierer Führung zu egalisieren, aber Thomas Drescher hatte aufgepasst und klärte den Ball vor dem sonst einschussbereiten Jansen (35.).  In der 39. Minute hatte Meha die große Chance, Trier bereits kurz vor Ende der ersten Hälfte entscheidend in Front zu bringen. Sein Freistoß landete aber in den Händen von Sebastian Lange. „Wir hatten uns für die zweite Hälfte vorgenommen, mehr zu machen“, sagte Stratos, der monierte, dass seine Mannschaft die Gelegenheiten nicht bis zum Schluss ausspielte. Noch viel gravierender als die mangelnde Durchschlagskraft musste Stratos das Defensivverhalten von Michel Kniat im Gedächtnis geblieben sein. In der 86. Minute foulte der Verteidiger der Doppelstädter an der Ems Meha und Schiedsrichter Felix Schmitz aus Xanten entschied auf Freistoß.

Der Gefoulte legte sich den Ball gut 24 Meter vor dem Tor zurecht und schlenzte die Kugel  zum 2:0 Endstand in die Maschen (86.). „Wir haben jetzt die zwanzig Punktemarke geknackt und gehen nun die dreißig an. Dafür müssen wir versuchen, kommende Woche gegen Leverkusen zu gewinnen“, dämpfte der Chef-Coach der Trierer, Roland Seitz, nach der Partie die aufkommende Euphorie, da Trier dank der zeitgleichen Niederlage des SC Verl gegen die „Zwote“ von Gladbach die Tabellenführung übernahm. Kommenden Samstag (14 Uhr) muss Trier dann in Köln gegen Bayer Leverkusen II beweisen, dass dieser Höhenflug weiterhin Bestand hat. jr

Zuschauer:2218

Schiedsrichter: Felix Schmitz (Xanten)

Karten: Kickermann (44. Gelb), Hofbrücker (87. Gelb-Rot), Kniat (89. Gelb)

Eintracht Trier: Poggenborg; Cinar, Hollmann, Drescher, Cozza; Kohler, Saccone, Mvondo (Kempny 56.), Meha; Patschinski (Mössner 45.), Kraus

SC Wiedenbrück 2000: Lange; Hofbüker, Degelmann, Kollmeier, Rogowski; Kickermann (Arslan 70.), Kniat, Güraslan (Jansen 68.), Dayangan (Erkaya 75.); Mainka, Stiepermann,

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Fußball Regionalliga aktuell: Trier stürmt dank Alban Meha auf Rang eins – gewinnt mit 2:0 gegen SC Wiedenbrück 2000

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
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