Bürger beteiligen sich

Die Housing in Bitburg gehört zum militärischen Erbe der Stadt. Jahrzehnte lebten amerikanische Soldaten am Rande der Kreisstadt. Die Amerikaner waren nach dem Zweiten Weltkrieg in Bitburg bis in die Neunziger Jahre stationiert. Nun soll aus dem Vermächtnis des Kalten Krieges ein Blumenmeer werden. Damit Bitburg  den Zuschlag zur Landesgartenschau 2022 erhält, setzten die Verantwortlichen auf Ideen und Einfallsreichtum der Bürger.

Mehr als 80 Bürger beteiligten sich an der ersten „Bürgerwerkstatt“ zur geplanten Bewerbung der Stadt Bitburg als Austragungsort der Landesgartenschau im Jahr 2022. Clas Scheele, Landschaftsarchitekt des beauftragten Planungsbüros RMP, sprach über das Konzept und anschließend waren die Bürger gefragt.

Die Landesgartenschau 2022 soll auf dem Gelände der ehemaligen Housing in Bitburg entstehen. In der nachhaltigen Nutzung sehen die Bürger dieses Areal als Naherholungsgebiet mit zahlreichen Freizeitaktivitäten und die Chance, das Gelände als Wohn- und Gewerbegebiet nutzen zu können. Viele der Teilnehmer äußerten den Wunsch, dass das Brauchtum der Eifel, die römische Geschichte sowie die Landschaft in die Gartenschau miteinbezogen werden. Wichtig war den Bürgern, Regionalität sowie Werte und Produkte der Eifel in den Vordergrund zu stellen. Auch in Bezug auf die Vernetzung der Bitburger Stadt- und Landschaftsräume hatten die Teilnehmer der ersten Bürgerwerkstatt eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen. Im Resümee sind sich die Organisatoren einig. Diese erste Bürgerwerkstatt im Haus der Jugend habe deutlich gemacht, dass die Stadt Bitburg blühen solle und das nicht nur zu möglichen Landesgartenschau im Jahr 2022.

Vergrößern

landesgartenschau 2022
Die Bitburger Housing soll Austragungsort der Landesgartenschau 2022 werden. Die Stadt Bitburg setzt beim Bewerbungskonzept auf die Ideen der Bürger. Die wollen Raum zur Freizeitgestaltung und Wohnungen und Gewerbe.

Foto: Eifel//Weit

Dass eine Landesgartenschau wie ein lokales Konjunkturpaket wirken kann, zeigen die Beispiele der Landesgartenschau in Trier auf dem Petrisberg oder jüngst in Landau. Jeweils wurden bisher militärisch genutzte Areale umgewandelt. Es entstanden neue Stadtteile mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und neue Wohnungen sowie Gewerbeimmobilien.
Eine Landesgartenschau in Bitburg  dürfte ähnliche Impulse für die Stadtentwicklung von Bitburg haben. Für den Eifelkreis könnte die Landesgartenschau das Großprojekt mit einer herausragenden Bedeutung für die gesamte Eifel werden. In Bitburg ist man sich sicher, dass nur wenn Bürger, Geschäftsleute und Verwaltung aus Stadt und der Region gemeinsam dafür stehen, Aussicht auf Erfolg bestünde.  „Machen Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen für eine LGS in Bitburg mit ein“, heißt es deshalb von den Verantwortlichen. Noch bis zum 24. Januar 2016 habe man die Möglichkeit, Anregungen und Ideen mitzuteilen.

Möglichkeiten zur Beteiligung:

Homepage: www.bitburg-macht-zukunft.de

Mail an Armin Seiwert oder Julia Becker

Facebook: „Bitburg macht Zukunft“.


Die nächste Bürgerveranstaltung zur Bewerbung der Stadt Bitburg zur Landesgartenschau 2022 findet am 16. Februar 2016 um 19Uhr im Haus der Jugend in Bitburg statt.

Zurück zur Startseite

Comments on this entry are closed.

Bürger beteiligen sich

von Eifel // Weit Lesezeit: 2 min
0